Vexor setzt bei der Herstellung von High-Tech-Ersatzbrennstoffen auf die Kompetenz von Lindner

Ersatzbrennstoff ist nicht gleich Ersatzbrennstoff: Vexor Engineered Fuel of Indiana (VEFI) eröffnete in Gary, Indiana, südlich von Chicago
eine neue Brennstoff-Anlage „Made by Lindner“.  

Lindner lieferte schon im Vorfeld einen Komet 2800 HP für die Ersatzbrennstoff-Produktion in Medina im US-Bundestaat Ohio, dem Hauptsitz des 1999 gegründeten amerikanischen Unternehmens der Abfallwirtschaft. Am neuen Standort Gary in Indiana entstand durch ein Joint Venture von Vexor Technology mit Carmeuse Lime & Stone eine neue Anlage zur Produktion von High-Tech-Brennstoffen, die von Lindner konzipiert und realisiert wurde. Neben drei stationären Shreddern – ein Lindner Jupiter 3200 zur Vorzerkleinerung und zwei Nachzerkleinerer Komet 2800 HP – lieferte das Unternehmen auch die Sortier- und Fördertechnik, die nötig ist, um den speziellen „Vexor Engineered Fuel“ herzustellen

Vexor Technology entwickelte einen Alternativbrennstoff, der konventionelle Kohle zur Befeuerung von Öfen der Kalk, Zement- oder Stahlindustrie substituiert. VEF erfüllt die kalorischen Anforderungen für Brennöfen und Kalzinatoren in der Kalk, Zement- und Stahlindustrie und reduziert im gleichen Zuge die Luftverunreinigung, die beim Einsatz von Kohle entstehen würde. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Asche des Brennstoffs im Endprodukt verwendet und somit nicht deponiert wird. 2010 ist Vexor mit dem „Alternative Fuel Company of the Year Award“, welcher bei der Global Fuels Conference in Washington D.C. vergeben wurde, ausgezeichnet worden.

Die Quintessenz sozusagen

VEF ist ein Festbrennstoff, der aus ungefährlichen Siedlungs-, Industrie- und Gewerbeabfällen aus der kommunalen Sammlung hergestellt wird. Dieser Prozess ermöglicht Endlösungen für schwierig zu recycelnde Kunststoffe, Papier, Karton und andere Gewerbeabfälle und es können dadurch über 250.000 Tonnen Material pro Jahr, die anderenfalls auf der Deponie landen würden, verarbeitet werden. Das Material wird nach eingehender Prüfung und Analyse vorzerkleinert, anschließend werden Metalle, inerte Materialien und andere schwere, nicht weiterverarbeitbare Objekte entfernt, bevor es zur Brennstoffaufbereitung geht.

Worauf es ankommt: Effizienz und Wirtschaftlichkeit 

Maßstab für beste Granulat-Qualitäten beim Brennstoff-Endprodukt ist die Zerkleinerung. Gerade weil es sich um verschiedenes, oft zähes, nass-schweres, fremd- und störstoffbelastetes Aufgabematerial handelt, vertraut Vexor hier auf die extrem robusten und belastbaren Zerkleinerungssysteme von Lindner. So auf den störstoffunempfindlichen Jupiter 3200 in der Vorzerkleinererung, der es mit jedem noch so schwierigem Material aufnimmt und dem besonders leistungsstarken Komet 2800 HP in der Nachzerkleinerung. Dabei garantieren besonders zwei zusätzliche Messerreihen und die starken Motoren der High-Performance-Ausführung für die Verarbeitung von bis zu 50 Tonnen Abfall zu einem hochwertigen Brennstoff mit einer Korngröße von unter einem Zoll (circa 25 mm)­ – und das pro Stunde.

Denn darauf kommt es im Anlagenbetrieb bei Vexor an: auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit, auf High-Performance-Shredder mit hoher Durchsatzleistung bei niedrigem Energieverbrauch, einfacher Bedienbarkeit und Wartung.

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