ZERKLEINERUNG MIT DEM SCHREDDER MICROMAT 2000
Der in der Branche bekannt zuverlĂ€ssige Schredder Micromat 2000 ist universell zur Zerkleinerung von Hartkunststoffen und Folien einsetzbar. Er zeichnet sich insbesondere durch eine kontinuierliche Zerkleinerung aus, wobei Produktionsschwankungen durch die neue Anlagensteuerung âRAMS Professionalâ mit einer Vielzahl von Einstellmöglichkeiten verhindert werden können und dies auch bei unterschiedlichen Materialien wie Hartkunststoffen und Folien. Der innen liegende NachdrĂŒcker sorgt fĂŒr die optimale ZufĂŒhrung des Aufgabeguts zur Schnitteinheit und damit fĂŒr eine regelmĂ€Ăige Zerkleinerung. Ein prĂ€zise einstellbarer Schnittspalt ermöglicht einen geringen Feinanteil. Harald Hoffmann, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Lindner Washtech, ist ĂŒberzeugt: âDer Micromat 2000 hat sich seit Jahren als eine wichtige Kernkomponente in unseren Waschanlagen bewĂ€hrt. Die permanente Weiterentwicklung der Maschine garantiert ein gleichförmiges Output-Material, was eine wichtige Voraussetzung fĂŒr den nachgeschalteten Waschprozess ist und somit zur hohen ZuverlĂ€ssigkeit der gesamten Anlage beitrĂ€gt.â
NEUE VORWĂSCHE FLOATER EXTEND
Die von Lindner Washtech neu entwickelte VorwĂ€sche Floater extend optimiert die Trennung von Störstoffen aus den zu waschenden Kunststofffraktionen. Hierbei können mittels eines Schiebersystems im Gegensatz zu Schwimm-Sink-Verfahren auch solche Materialien dem Waschprozess zugefĂŒhrt werden, die ein spezifisches Gewicht gröĂer 1 haben. Somit kann verhindert werden, dass beispielsweise wertvolle Folien mit starken Schmutzanhaftungen oder Kunststoffe mit mineralischen FĂŒllstoffen (Calciumcarbonat, Talkum) mit den auszuschleusenden Störstoffen separiert werden. Der komplette Floater wird aus Edelstahl gefertigt. Der Trennbereich hat eine GröĂe von 2.200 mm mal 1.250 mm. Austrag und Transport des Materials erfolgen ĂŒber zwei Austragschnecken mit jeweils 4,0 kW Antriebsleistung.
MECHANISCHE TROCKNUNG IM LOOP DRYER
Der Trockner der Baureihe Loop Dryer wird bei Dinos zur mechanischen Trocknung des zerkleinerten und gewaschenen Kunststoffmaterials eingesetzt. Durch Zentrifugalkraft werden im Loop Dryer die Materialien getrocknet und ferner von letzten Anhaftungen wie Papierfasern befreit. Der massive Trockner hat ein Gesamtgewicht von ca. 8,7 Tonnen. Der Rotordurchmesser betrĂ€gt ca. 1.500 mm bei einer RotorlĂ€nge von ca. 3.000 mm. Die sich mit diesem betrĂ€chtlichen Rotorradius ergebende Zentrifugalkraft und die damit verbundene groĂe SiebflĂ€che sorgen fĂŒr einen hohen Wirkungsgrad und es wird möglich, Hartkunststoffe wie HDPE und PP in nur einer Trocknungsstufe auf unter drei Prozent Restfeuchte zu trocknen. Folienfraktionen werden nach der mechanischen Trocknung noch mittels GeblĂ€se zu einer thermischen Trocknung transportiert, bevor das Material dem Extruder zugefĂŒhrt wird.
SCHONENDE EXTRUSION UND HOCHEFFIZIENTE FILTRATION
Bei der Extrusion setzt Dinos auf das Know-how von Erema. Das patentierte Extrudersystem INTAREMAÂź TVEplusÂź in RegrindProÂź AusfĂŒhrung mit Laserfilter verarbeitet sowohl die LDPE-Folienfraktion als auch das anfallende HDPE- und PP-Mahlgut. Diese Maschine ist ein Allrounder, der durch sein breites Input-SchĂŒttdichtenspektrum von 30 bis 800 g/l sowohl dickwandiges Mahlgut als auch Folien verarbeitet. Dabei lĂ€sst sich die Maschine per vom Kunden festgelegter Rezeptur vollautomatisch steuern. Das Inputmaterial wird in der Preconditioning Unit langsam und homogen durchgewĂ€rmt und so getrocknet und entgast. Bei Mahlgut wird eine Verweilzeit von 1 Stunde erreicht. Das Material wird mit Warmluft durchströmt, leicht flĂŒchtige MolekĂŒle werden entfernt. Das fĂŒhrt bereits in diesem Prozessschritt zu einer deutlichen Geruchsreduktion und letztendlich zu einem gröĂeren Einsatzgebiet fĂŒr das Regranulat. Das warme Inputmaterial wird dem Extruder zugefĂŒhrt und von einer Universalschnecke verarbeitet, das heiĂt ein Wechsel zwischen verschiedenen Mahlgutarten ist ohne Schneckentausch möglich. Im Anschluss entfernt der Laserfilter mit einer Filtrationsfeinheit bis 70 ”m noch vor der Entgasung nicht schmelzende Schmutzpartikel und Störstoffe wie etwa Silikone. Die finale Homogenisierung der Schmelze nach der Filtration und vor der Entgasung verstĂ€rkt die Entgasungsleistung. Damit ist die Schmelze optimal fĂŒr die Granulierung vorbereitet. âNeben der hohen QualitĂ€t, die das Regranulat damit erreicht, ist die FlexibilitĂ€t dieser Maschine in Bezug auf zu verarbeitendes Polymer, Mahlgut oder Folie ein groĂer Vorteil. Denn FlexibilitĂ€t und höchste RegranulatqualitĂ€t bewĂ€hren sich auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldâ, so Clemens Kitzberger, Business Development Manager fĂŒr den Bereich Post Consumer in der Erema Group GmbH.